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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Gasthaus zur Hohen Lilie – ll Mulino oder Nello

Gasthaus zur Hohen Lilie – ll Mulino oder Nello

Benedikt Otto

Egal welche Namen für dieses Lokal genannt werden, es hat einen guten Ruf!

Zur Hohen Lilie
Der Name weist auf die große Tradition hin: Die Hohe Lilie gilt als eines der ältesten Lokale in Europa. Die erste Erwähnung findet man 1341. Besucht haben dieses Haus Herzog Christoph von Braunschweig, der Erzbischof von Bremen, Kurfürst August von Sachsen, König Gustav Adolf II. von Schweden, Martin Walser als Junker Jörg und und und... bis zu Helmut Kohl.

Das Gebäude wurde 2008 auf fünf Etagen perfekt restauriert. Jede hat ihr eigenes Flair. Aber nicht nur im Haus isst man in herrlichen Kulissen. Im Sommer sitzt man auf einem der interessantesten Plätze Europas. Ein herrlicher Blick über Dom und Severikirche. Noch schöner ist‘s am späten Abend, wenn der Domberg angestrahlt wird.

Il Mulino
Das Team von Il Mulino wurde bekannt, als es für seine Gäste in einer alten Mühle in der Altstadt kochte: Traditionelle italienische Küche, immer wieder neue Angebote auf der Tageskarte. Das Restaurant in dem restaurierten Gebäude war eine der wichtigsten Adressen für Feinschmecker, bekannt auch für einen fantastischen Service.  Kein Wunder, dass der Pächter der Hohen Lilie sich nach schwierigen Jahren und wechselnden Restaurant-Leitungen für das Mulino Team entschied. Natürlich nahm Nello, der Chef der Mulino-Truppe, diesen werbewirksamen Namen mit, obwohl die ehrwürdige Hohe Lilie nichts mit einer  Mühle zu tun hat.

Nello
Guiseppe Pelle, sein richtiger Name, kommt aus Süditalien. Er gehört zu einer Gruppe Italiener, die immer wieder in ihre Heimat zurückkehren, die aber im Ausland sehr erfolgreich sind. Zum einen ist es das persönliche Interesse an der Küche, am Wein und am Grappa, zum anderen die sprichwörtliche Servicefreundlichkeit der Südländer. Wenn es darauf ankommt, geht Nello selbst in die Küche. Er freut sich, öfter mal wieder etwas Neues anzubieten. Man hat das Gefühl, er kümmert sich persönlich um jeden Gast. Und wer Stammgast ist, der kommt dann schon einmal später als gedacht nach Hause, weil Nello seine Wein- und Grappakenntnisse zu Besten gibt.

Ja, man kann schon bei Nello zum Italienspezialisten werden, zumindest was die Küche angeht.

*****

Fotos: Florian Russi

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Gasthaus zur Hohen Lilie – ll Mulino oder Nello

Dompl. 31
99084 Erfurt

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