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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Cafe

Cafe " Wilder Mann"

Lena Schröter

Betritt man das Café „Wilder Mann“, dann hat man schnell das Gefühl, gerade in eine sehr gemütliche Wohnung hineingelaufen zu sein. Und im Wohn-Ess-Zimmer stehen neben einem Sofa und zwei Sesseln eben zufällig auch ein paar Tische und Stühle mehr, als man es gewohnt ist – und ein Tresen. Im „Wilder Mann“ ist jeder willkommen und man fühlt sich sofort wohl.
Und wenn man ein Plätzchen gefunden hat, dann kann man in aller Ruhe die liebevolle Dekoration betrachten, welche das Café so gemütlich macht: Pflanzen, bunte Lampenschirme, Bilder und Fotos an den Wänden.

Weil ein Augenschmaus alleine aber nicht satt macht und man ja schließlich in einem Café sitzt, hat man die Wahl zwischen verschiedenen Heiß- und Kaltgetränken. Doch damit nicht genug: Morgens kann man den Tag hier wunderbar mit einem Frühstück einläuten. Ansonsten sind Eis, Cookies und verschiedene Kuchen den ganzen Tag über im Angebot. Und für all jene, die es weniger süß mögen: Brezeln und Suppen stehen außerdem auf der Speisekarte.

Zu einer Tasse Tee oder Kaffee in entspannter, ungezwungener Atmosphäre gehört oft auch ein bisschen Lesestoff, weswegen das gut gefüllte Bücherregal des Cafés dort nicht nur zur Dekoration steht. Wer Brettspiele bevorzugt, kann sich aus einer Sammlung verschiedener Spiele bedienen. Bei schönem Wetter kann man diese auch an einem der Tische vor dem Café spielen.

Es ist also kein Wunder, dass man hier gerne mal ein bisschen länger bleibt, was von Montag bis Freitag zwischen 10 Uhr und 18 Uhr möglich ist. Am Wochenende kann man leider nur samstags zwischen 13.30 Uhr und 18 Uhr vorbeischauen. Obwohl das Café „Wilder Mann“ zu Fuß in nur wenigen Minuten vom Anger oder der Krämerbrücke aus zu erreichen ist, liegt es ein bisschen versteckt, nämlich in der Johannesstraße gegenüber vom Johannesturm, gar nicht weit vom Augustinerkloster entfernt.


Übrigens stand dort, wo sich heute das Café befindet, bereits 1550 ein Gasthaus namens „Wilder Mann“. Kein Wunder also, dass man hier auch heute noch gerne Gast ist.

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Cafe " Wilder Mann"

Johannesstraße 49
99084 Erfurt

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