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Das Kräuterweib vom Hexenberg, Band 3

Bedeutung und Anwendung von Heil- und Gewürzpflanzen

Viola Odorata

Dieser kleine Begleiter für Küche und Kräutergarten bietet Ihnen allerlei wissenwertes über manch unbeachtetes Pflänzchen am Wegesrand, dazu einige Anwendungsbeispiele und Rezeptetipps.

Karottenkuchen

Karottenkuchen

Ulrike Unger

Dies ist ein Winterkuchen, wie man ihn sich gerne vorstellt. Flink zubereitet und dazu herrlich würzig durch Zimt und Walnüsse. Zwar kann man hier nicht von einer traditionellen Erfurter Spezialität sprechen, aber glauben Sie mir, einmal probiert, werden auch Sie diese saftig-frische Backware für die gemütliche Kaffeestunde in der warmen Stube nicht mehr missen wollen.

Noch ein Hinweis: Das Rezept kommt ganz ohne tierische Produkte aus. Also, liebe Leser: nur keine Scheu und vegan genießen!

 

Was benötigt wird:

400 g geschälte Karotten

ca. 8–10 Walnüsse

200g Haushaltszucker oder Rohrzucker

Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone

200ml Sonnenblumenöl oder Rapsöl

1 Päckchen Backpulver

1 Päckchen Vanillezucker

1 Teelöffel Zimt

400g Mehl (schmeckt auch mit Vollkornmehl)

 

Stellen Sie außerdem Puderzucker sowie Öl oder Margarine für die Form bereit.

 

So wird´s gemacht:

Die Karotten mit der Küchenreibe fein raspeln, Walnüsse grob hacken und mit den anderen Zutaten gut vermengen. Der Teig wird anschließend in eine gefettete Springform gegeben und bei 180 Grad 40–50 Minuten goldbraun gebacken. Nach dem Abkühlen kann der Kuchen dick mit Puderzucker bestreut werden.

Es macht auch Spaß aus einem nicht mehr benötigten Stück Pappe eine Figur oder beispielsweise eine Geburtstagszahl auszuschneiden, sie wird vor dem Bepudern auf den Kuchen gelegt und hinterlässt eine hübsche dekorative Botschaft.

 

Viel Erfolg beim Backen und einen guten Appetit wünsche ich Ihnen!

 

***
Fotos: Ulrike Unger

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