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NEU Leben & Tod 2015.1
Zeitschrift "Leben & Tod"
1. Ausgabe 2015
Pflege ist Leben

2060 wird in Deutschland jeder Dritte 65 oder älter sein, jeder Zweite wird im Schnitt irgendwann pflegebedürftig. Deshalb nimmt diese Ausgabe das Thema Pflege unter die Lupe. Ob zu Hause oder im Heim, beim Thema Pflege tauchen viele Fragen auf.

 

Erfurter Röstbrätel

Erfurter Röstbrätel

Romi Tennstedt

Schweinekamm mit Senf, Salz und Pfeffer einbalsamiert
Schweinekamm mit Senf, Salz und Pfeffer einbalsamiert

Neben der Bratwurst bietet Thüringens Küche eine weitere Delikatesse vom Rost: das Brätel. Ob am Lieblingsgrillstand oder auf der Grillparty, ein richtig zubereitetes Rostbrätel läuft der Wurst oft den Rang ab.

Ein Stück Schweinekamm schneidet man etwa 1 cm dicke Scheiben. Diese werden leicht geklopft und mit Salz, Pfeffer und Senf (der echte Erfurter nimmt BORN-Senf) eingerieben. Außerdem müssen reichlich Zwiebeln in Ringe geschnitten werden und wer Knoblauch mag, sollte es nicht versäumen, auch die ein oder andere Zehe in dünne Scheiben zu schneiden. In einer Schüssel schichtet man nun die einbalsamierten Fleischscheiben und die Zwiebelringe samt Knoblauch abwechselnd. Zuletzt wird alles mit Bier übergossen, abgedeckt und für 12–24 Stunden kalt gestellt.

Ich empfehle ein dunkles Bier zu wählen, dann schmecken die Brätel würziger. Allerdings ist auch gegen ein Pilsner nichts einzuwenden.

Natürlich kann man das Brätel auch in der Pfanne braten, doch am besten schmeckt es gegrillt auf Holzkohle. Und ob nun einfach im Brötchen oder als zünftige Mahlzeit mit viel gerösteten Zwiebeln und hausgemachten Kartoffelsalat serviert, wir wünschen guten Appetit.

 

 

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Fotos:
Romi Tennstedt

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