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Quatsch Didel Datsch

Kinderreime

von Norbert Neugebauer (Autor), Werner Kiepfer (Autor), Petra Lefin (Illustrator)

Kinder wollen unterhalten sein. Sie lieben Geschichten und Spaß, Rhythmus und Reim.
Das Spiel mit den Worten, die einen ähnlichen Klang aufweisen, fasziniert sie. Der Gleichklang und Rhythmus von Versen lassen sie die (Mutter-)Sprache spielerisch erfassen. Dadurch lassen sie sich schnell auswendig lernen, immer wieder nachsprechen und fördern so das Sprachvermögen. - Mit den liebevollen Zeichnungen von Petra Lefin bietet das Heft Unterhaltung für die ganze Familie.

Neubauer-Denkmal

Neubauer-Denkmal

Anette Huber-Kemmesies

Foto 1: Theodor-Neubauer-Denkmal vor der Mensa auf dem Uni-Campus Erfurt
Foto 1: Theodor-Neubauer-Denkmal vor der Mensa auf dem Uni-Campus Erfurt

Die ehemalige Pädagogische Hochschule in Erfurt trug den Namen Theodor Neubauers. Theo Neubauer war 1890 als Sohn eines Gutsinspektors an der Werra geboren worden und während seiner Gymnasialzeit in Erfurt zuhause. Nach dem Abitur studierte er Sprachen und Geschichte und promovierte 1913 zum Thema: „Die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Stadt Erfurt vor der Reformation".

Wie viele andere zog er freiwillig in den Ersten Weltkrieg. Eine Gasvergiftung führte ihn von der Front zurück nach Erfurt, wo er für einige Jahre als Lehrer am hiesigen Königin-Luise-Gymnasium tätig war.


 

Neubauer wurde jedoch nicht oder nicht nur aufgrund seiner pädagogischen Tätigkeit zum Namenspatron der Erfurter Ausbildungsstätte für Lehrer erwählt. Seine politische Haltung, sein Engagement für die KPD und sein Widerstand gegen den Nationalsozialismus machten den „roten Doktor" in den Sechzigern zum idealen sozialistischen Vorbild für die angehenden Pädagogen der DDR.

So erhielt die ehemalige Pädagogische Hochschule 1965 Theo Neubauers Namen und der Campus in der Nordhäuser Straße (s)ein Denkmal. Der Bildhauer Walter Arnold schuf Neubauers Büste auf einer  Steinsäule und einem Steinquader daneben, auf dem Name und  Lebensdaten des gefeierten antifaschistischen Widerstandskämpfers zu lesen sind.

Dr. Theodor Neubauer
geboren am 12.Dezember 1890
von den Faschisten ermordet
am 5. Februar 1945

Heute werden keine Kränze am Neubauer-Denkmal mehr niedergelegt und auch keine Lobreden auf ihn gehalten. Doch sein Denkmal steht noch immer auf dem Campus der heutigen Erfurter Universität und erinnert an die wechselhafte deutsche Geschichte – „denk mal".


***

Foto 1: Florean Fortescue, gemeinfrei 
Teaserfoto: Anette Huber-Kemmesies; bearbeitet

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Neubauer-Denkmal

Nordhäuser Str. 63
99089 Erfurt

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