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Der Bettnässer

Russi thematisiert in seinem neuen, einfühlsamen Roman die gesellschaftlichen und psychischen Probleme eines Jungen, dessen Leben von Unsicherheit und Angst geprägt ist.

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Gagarin-Denkmal

Gagarin-Denkmal

Anette Huber-Kemmesies

Es war eine Sensation, als die Kunde um die Welt ging, ein sowjetischer Kosmonaut sei am 12.04.1961 in einer Raumfähre ins All geflogen. Juri Gagarin, der erste Mensch im Weltraum. In nur 106 Minuten hatte er  die Erde einmal umrundet.

Besonders in den ehemaligen Ostblockländern wurde der Weltraumpionier als Held gefeiert und verehrt. Straßenzüge, Schulen und Kindergärten sowie auch Forschungsschiffe der ehemaligen Sowjetunion wurden nach Gagarin benannt. Seit 1964 trägt auch eine der Hauptverkehrsadern Erfurts seinen Namen, der Juri-Gagarin-Ring. Im Jahr zuvor war der sowjetische Raumfahrer zu Besuch in Erfurt gewesen und war von hunderten begeisterter Menschen auf dem Domplatz empfangen worden.


Seit 1978 befindet sich am Juri-Gagarin-Ring - genau gegenüber dem Hotel „Radisson", ehemals Hotel „Kosmos" - auch ein Denkmal für den Raumfahrthelden. Es wurde zum 25. Jahrestag des Weltraumfluges und 18 Jahre nach Gagarins Tod durch einen Flugzeugabsturz (1968) errichtet.

Die Plastik ist ein Zweitguss, deren Original in der Moskauer Allee der Kosmonauten steht. Der russische Bildhauer Lew Kerbel schenkte sie der Stadt Erfurt. Zur Enthüllung des Denkmals erschien Lew Kerbel sogar als Ehrengast.

Enthüllt wurde das Gagarin-Denkmal von dem Kosmonauten Sigmund Jähn, der als erster Deutscher ins Weltall geflogen war. Sein Aufenthalt im All hatte fast acht Tage gedauert.

***

Fotos: Anette Huber-Kemmesies

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