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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Meister-Eckhart-Portal

Meister-Eckhart-Portal

Winfried Neubert


"das Licht leuchtet in der Finsternis
und die Finsternis hat es nicht erfasst"

Zur Erinnerung an den mittelalterlichen Mystiker Meister Eckhart wurde das Nordportal der Erfurter Predigerkirche 1999 neu gestaltet
Zur Erinnerung an den mittelalterlichen Mystiker Meister Eckhart wurde das Nordportal der Erfurter Predigerkirche 1999 neu gestaltet

Dieser Spruch entstammt dem Johannesevangelium (1,5). Seit 1999 ist er am neu gestalteten Nordportal der Erfurter Predigerkirche verewigt. Unter den Händen des Bildhauers Siegfried Krepp ist die Kirchtür zum Gedenken an Meister Eckhart entstanden. Seither ist sie verschlossen und einzig das Licht kann sie durch den Glasstreifen in der Mitte des Kunstwerkes passieren. Ein Metallstreifen, der in den Erdboden eingelassen wurde, verlängert den Lichtstrahl.



Um das Bibelzitat und den Lichtspalt herum breitet sich ein Labyrinth aus. Es steht symbolisch für die Wege und Irrwege des Lebens.
Meister Eckhart, der umstrittene mittelalterliche Theologe und Mystiker, war 1275 als Novize dem Orden der Erfurter Prediger beigetreten. Mit Unterbrechungen und Auslandsaufenthalten war er bis 1311 in Erfurt tätig. Sein Charisma und seine Karriere zum Provinzial der Ordensprovinz Sachsen ließ Neider und Kritiker erwachsen, die ihn 1326 als „Ketzer und Volksverführer" denunzierten.



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Fotos: Tina Romstedt

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