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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Franzosen auf Zwetschenbäumen

Franzosen auf Zwetschenbäumen

Nach der Schlacht von Roßbach (1757) strömten Teile der Reichsarmee und viele französische Soldaten auf Erfurt zu. Preußische Totenkopfhusaren hatten sich, der Verfolgung müde, als es dunkel wurde, auf einer Wiese gelagert, um am Feuer ihr Abendbrot zu kochen. Da plumpst in der Dunkelheit etwas von einem der am Rande stehenden Bäume: - es ist ein französischer Tambour, der demütig um Pardon bittet. Die Husaren, die in ihm nun den wehrlosen Menschen sehen, tun ihm nichts zu leide, lassen ihn mit an Feuer setzen und teilen mit ihm brüderlich ihre Suppe. Bald darauf plumpst es wieder und wieder: ein Gemeiner und ein Offizier. Der nähert sich mit vielen Verbeugungen und Pardons - der verwunderten Gesellschaft am Feuer. - Man fragt ihn scherzend, ob noch mehr solcher Früchtchen da oben säßen. Da versetzt er treuherzig: „O Messieurs, schüttel sich nur an der Bäume - meine ganze Kompanie sitz drauf."

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