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Flechtwerk
Lebendige Nachbarschaft und Integration

so heißt die erste Ausgabe unserer neuen Zeitschrift

FLECHTWERK - Lebebendige Nachbarschaft und Integration

Die Deutschen sind ofener geworden und haben gleichzeitig mehr Sinn für Heimat, Familie und Nachbarschaft entwickelt. Es müssen neue Wege gesucht werden, um Ausgrenzung und Anonymität zu verhindern.

Erfurter Weihnachtsmarkt

Erfurter Weihnachtsmarkt

Anette Huber-Kemmesies

Zeit für einen Bummel über Erfurts Weihnachtsmarkt

„Oh es riecht gut, oh es riecht fein" in Erfurts Innenstadt: Es ist wieder Adventszeit und der Erfurter Weihnachtsmarkt lockt mit süßen Düften. Auf dem Weg vom Anger bis zum Erfurter Domplatz tummeln sich allerhand Händler; die weihnachtliche Stimmung wird durch traditionelle Köstlichkeiten verstärkt.

Die große Weihnachtspyramide auf dem Domplatz gehört seit 2005 dazu und ist zum Wahrzeichen des Erfurter Weihnachtsmarktes gewordene. Mit ihren 30 Figuren und einer Höhe von 12 Metern ragt sie über den verschiedenen Ständen mit Leckereien und Handwerkskunst empor. Das Besondere an dieser Pyramide ist, dass sich auf ihr die Wahrzeichen der Stadt befinden: die Thüringer Bratwurst, die Gloriosa als größte freischwingende Glocke der Welt, die sich in der Marienkirche befindet, sowie berühmte Persönlichkeiten, die in Erfurt wirkten, wie Martin Luther, Till Eulenspiegel oder der Heilige Bonifatius.

Neben weihnachtlichem Schmuck kann auch typisch thüringisches Kunsthandwerk bestaunt und natürlich erworben werden. An den vielfältigen Ständen kann man neben Nützlichem auch Kuriositäten und jede Menge Anregungen zum Verschenken und zum Eigenbedarf finden.

 

 

Weitere Attraktionen sind die aus handgeschnitzten fast lebensgroßen Figuren des Krippenspiels und der Märchenwald mit den ebenfalls handgefertigten Figuren aus Volks- und Kunstmärchen mit anliegendem Streichelzoo – ein angenehmer Rückzugsort inmitten des (vor-)weihnachtlichen Trubels.

Doch wer denkt, mit verlassen des Domplatzes, verließe er auch den Weihnachtsmarkt, täuscht sich. Denn über die festlich geschmückte Krämerbrücke erreicht man eigentlich den Wenigemarkt. Doch was sich dem Besucher hier eröffnet ist eine fast vergessene Welt: Gaukler und Marktschreier bieten ihre Waren feil. Das mittelalterliche Vergnügen wird durch allerhand Selbstgeschmiedetes, Selbstgebackenes und -gebrautes, sowie Selbstgedichtetes unterstützt. Ein Besuch des Erfurter Mittelaltermarktes lohnt sich vor allem am Abend, denn dann kann man unter anderem in den Genuss von mittelalterlicher Live-Musik, Tanz und Feuershows kommen.


Wer sich neben all dem Trubel nach ein wenig Besinnlichkeit sehnt, dem seien an den Adventswochenenden die "Geschichten und Lieder am Feuer" im Kulturhof Krönbacken empfohlen.


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Foto 1-3: Cyntia Rammel; Foto 4: Anette Huber-Kemmesies

weitere Eindrücke in Bildern festgehalten von C. Rammel
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