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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Werner, Christoph

Werner, Christoph

aus Weimar
Zufällig trifft man ihn in einem Café und es dauert nicht lang, bis man - umhüllt von Geschichten - plaudernd die Zeit vergisst. Bereits bei der ersten Begegnung mit Christoph Werner bemerkt man seinen Drang zum Erzählen und die Lust, mit Worten zu spielen.
Aufgewachsen in der ländlichen Umgebung von Halle zog es ihn zum Studium in die Großstadt und schließlich in die Welt. Die geistige Enge in der ehemaligen DDR und der Wunsch als Anglist (auch einmal) nach England zu reisen, veranlassten ihn, einen Antrag auf Ausreise in die BRD zu stellen., der jedoch erst im Spätsommer 1989 genehmigt wurde. Er arbeitete dann als Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim. In dieser Zeit entstanden verschiedene literarische Texte, die in "Der Bronstein-Defekt und andere Geschichten" 2001 im Cambria Verlag erschienen sind.
Heute lebt Christoph Werner in Weimar. Seine beiden, im Bertuch Verlag veröffentlichten, Romane „Schloss am Strom" sowie „Um ewig einst zu leben" zeugen von seiner Sprachgewandtheit und seinem gewissen historischen Fingerspitzengefühl.