Erfurt-Lese

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Erfurt-Lese

Sabine Gruber und Ralph Zade
Wiesbaden
Die 99 besonderen Seiten der Stadt
Reiseführer

Hier gibt es gleich zwei Schlösser, eines in der Innenstadt, eines in Biebrich, große und kleine Museen zu Kunst, Geschichte und vielem mehr, eine Spielbank, in der schon Dostojewski sein Geld verlor, eine Villa, in der Brahms eine Symphonie komponierte, eine Kirche, in der Martin Niemöller predigte, und ein Bahnhofsgleis, das für Kaiser Wilhelm II. reserviert war. Landeshauptstadt von Hessen, Hauptstadt des ehemaligen Herzogtums Nassau, Weltkurstadt, Stadt des Historismus, Stadt des Films und Stadt des Kirchenbaus, stets weltoffen – das alles ist Wiesbaden.

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Georgenburse

Georgenburse

Andreas Schareck

Unweit vom Augustinerkloster liegt als Hinterhaus versteckt die „Georgenburse“. In diesem Wohnheim für Studenten hat Martin Luther als Student gelebt und gelernt; ob während seiner gesamten Studienzeit von 1501 bis 1505 ist jedoch unklar. Die Burse gehört zu den wichtigsten Luther-Erinnerungsstätten und dient nach ihrer Sanierung 2010 als Begegnungsstätte.

Das mittelalterliche Universitätsleben fand in Bursen und Kollegien statt und wird in einer Ausstellung erlebbar. Aber auch als Pilgerstation bietet die Burse ein kleines Zuhause mit elf Betten. An der Georgenburse vorbei, über den Hof- und Torbereich gelangt man in die Michaelisstraße. Schräg rechts steht ein allein stehender Kirchturm, der Georgsturm.


*****

Text: Andreas Schareck, Erfurt; mdv Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale), 2014, S. 70


Fotos: A. Perschon

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Georgenburse

Augustinerstraße 27
99084 Erfurt

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