Erfurt-Lese

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Rüdiger Fikentscher

Deutschland und anderswo
Reiseerlebnisse im 19. Jahrhundert

»Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen«, dichtete einst Matthias Claudius. Wie recht er damit hatte, zeigt sich in den im Buch versammelten Originalberichten aus Tagebüchern und Briefen von Mitgliedern einer besonders reisefreudigen Familie über fünf Generationen. Sie reisten geschäftlich, wegen der Wissenschaft, um Bildung zu erwerben und persönliche Verbindungen zu stärken. Auf jeden Fall individuell, doch kaum, um sich zu erholen. Weder arm noch reich wanderten oder fuhren sie durch Deutschland, Österreich, Frankreich und England, kamen sogar nach Übersee.

Georgenburse

Georgenburse

Andreas Schareck

Unweit vom Augustinerkloster liegt als Hinterhaus versteckt die „Georgenburse“. In diesem Wohnheim für Studenten hat Martin Luther als Student gelebt und gelernt; ob während seiner gesamten Studienzeit von 1501 bis 1505 ist jedoch unklar. Die Burse gehört zu den wichtigsten Luther-Erinnerungsstätten und dient nach ihrer Sanierung 2010 als Begegnungsstätte.

Das mittelalterliche Universitätsleben fand in Bursen und Kollegien statt und wird in einer Ausstellung erlebbar. Aber auch als Pilgerstation bietet die Burse ein kleines Zuhause mit elf Betten. An der Georgenburse vorbei, über den Hof- und Torbereich gelangt man in die Michaelisstraße. Schräg rechts steht ein allein stehender Kirchturm, der Georgsturm.


*****

Text: Andreas Schareck, Erfurt; mdv Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale), 2014, S. 70


Fotos: A. Perschon

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