Erfurt-Lese

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Matt Lamb Kirche Bergern

Klaus von der Weiden, Susanne Wellhöfer

Es klingt fast wie ein Märchen, da kommt ein großer amerikanischer Künstler in ein kleines thüringisches Dorf und gestaltet dort die bisher unbedeutende Dorfkirche mit seinen Werken aus. Und doch ist es so geschehen in Bergern unweit der Kleinstadt Bad Berka. Die kleine Broschüre erzählt von der Kirche, dem Künstler und dem Werk, und wie es zu dieser unglaublichen Begenheit kam.

Bechstein, Ludwig

Bechstein, Ludwig

Wir kennen ihn heute als Märchen- und Sagensammler, vergleichbar mit den Brüdern Grimm.
Ludwig Bechstein entstammte der unehelichen Verbindung seiner Mutter Johanna Carolina Dorothea Bechstein mit einem französischen Emigranten und wurde 1801 in Weimar geboren. Er wuchs in Meiningen auf, im Hause seines Onkels, der in als Sohn annahm und ihm den Besuch des Gymnasiums und eine Ausbidung zum Apotheker ermöglichte.

Bechsteins Interesse galt der Geschichte und der Literatur. 1823 erschienen seine gesammelten "Thüringischen Volksmärchen". Im Alter von 28 Jahren erhielt er vom Herzog von Sachsen-Meiningen ein Stipendium zum philosophisch-philologischen Studium, um nachher als Leiter der Herzoglichen öffentlichen Bibliothek zu fungieren.

Bechstein arbeitete an einer Meininger Chronik, gründete den Hennebergischen altertumsforschenden Verein, verfasste patriotische Gedichte und war Mitglied der Freimaurerloge.  Bekannt geworden sind seine Sagen- und Märchensammlungen: das Deutsches Märchenbuch 1845 und das Deutsche Sagenbuch 1853.

 

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