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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Augustinerkloster

Augustinerkloster

Gerhard Klein

Klosterhof
Klosterhof

Dies Kloster wurde ab 1277 für die Augustiner-Eremiten weitab vom damaligen Stadtkern erbaut und ist ein beeindruckendes Denkmal mittelalterlicher Ordensbaukunst. Die Klosterkirche entstand zwischen 1290 und 1350. Nach ca. 300 Jahren Bauzeit wurde Anfang des 16. Jahrhunderts die Klosterbibliothek fertiggestellt, die jedoch im Verlauf der Reformation zerstört wurde. Heute sind nur noch die Ruinen erkennbar.

Das Augustinerkloster steht in engem Zusammenhang mit der Reformation und der Person Martin Luthers. Es war im Juli 1507, als der junge Luther an die Pforte des Klosters klopfte, um sich den strengen Ordensregeln zu unterwerfen. Hier hoffte er die Antwort zu finden, wie ein gottgefälliges Leben zu leben sein. Bis 1511 lebte Martin Luther im Augustinerkloster, dann ging er nach Wittenberg.

Um 1560 wurde das Kloster nach dem Ableben des letzten Mönchs säkularisiert. Nach seiner Nutzung als Ratsgymnasium, Waisenhaus und Erfurter Unionsparlament, in dem Otto von Bismarck seine Karriere begann, wurden die Räumlichkeiten Mitte des 19. Jahrhunderts wieder zum Sakralbau geweiht.

Im Februar 1945 trafen englische Bomben die Klosteranlagen. Dabei fanden über 250 Menschen in den Kellern des Klosters den Tod. Nach dem Wiederaufbau in den 50er Jahren ist es erneut zu einer Stätte der Bildung und Begegnung gewachsen.

Im Jahre 2000 wurde mit der Restaurierung und Modernisierung der Klostergebäude begonnen. Die Stiftung Augustinerkloster zu Erfurt hat sich dabei das Ziel gesetzt, die Wiedererrichtung der Bibliothek bis 2009 zu vollenden.

 

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Fotos: Tina Romstedt

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Augustinerkloster

Augustinerstraße 10
99084 Erfurt

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