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Florian Russi
Die Irrfahrten des Herrn Müller II
Eine moderne Odyssee

Daniel Müller ist ein aufstrebender junger Möbelkaufmann. Er hat eine Freundin, doch auch eine Kundin seiner Firma versucht ihn zu gewinnen. Als Daniel sie ermordet auffindet, spricht alles dafür, dass er der Mörder ist. Er gerät in Panik und flieht, fährt zum Flughafen und bucht den nächsten Flug ins Ausland. Im Flugzeug entdeckt ihn eine nymphomanisch veranlagte Prinzessin: Sie versteckt ihn in ihrem Schloss. Während Zielfahnder der Polizei ihm auf den Fersen sind, erlebt Daniel immer neue Abenteuer und Überraschungen …


Rosa-Luxenburg-Denkmal

Rosa-Luxenburg-Denkmal

Anette Huber-Kemmesies

Den Blick ins Weite gerichtet, reflektiert Rosa-Luxemburg das soeben gelesene.
Den Blick ins Weite gerichtet, reflektiert Rosa-Luxemburg das soeben gelesene.

„Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden″ lautete die bekannteste Forderung der KPD-Gründerin Rosa Luxemburg. Und das von Anke Besser-Güth gestaltete Denkmal in dem kleinen Park zwischen Schlüterstraße und Talstraße nahe des Boyneburgufers symbolisiert diesen Appell. Die von Rechtsradikalen ermordete Rosa Luxemburg (1871–1919) wird sitzend und reflektierend mit einem Buch in der Hand dargestellt. Das Buch soll dabei jene Freiheit des Denkens und Andersdenkens und damit einen toleranten Sozialismus symbolisieren.

Zunächst sollte die Statue  das (ehemalige) Gelände der SED-Parteibezirksschule in Daberstedt am Südpark schmücken. Doch stießen sich auch die Führungskräfte des DDR-Regimes an dieser Darstellung und Interpretation Besser-Güths und so verbannten sie die Statue gewissermaßen an jenen politisch unverfänglicheren Ort. Unweit des Rosa-Luxemburg-Platzes wurde es im Jahre 1974 aufgestellt.


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Fotos: Anette Huber-Kemmesies