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Lausbubengeschichten und andere Eseleien. Die wahre Geschichte einer Kindheit in heute kaum mehr vorstellbarer Freiheit.

Die Bunte-Kinder
Johannes E. R. Berthold

Eulenspiegel-Denkmal

Eulenspiegel-Denkmal

Anette Huber-Kemmesies

Über die wirkliche Existenz dieses Schelms gibt es keine eindeutigen Belege. Er wurde vermutlich im Jahre 1300 geboren und starb im Alter von 50 Jahren. Die Berichte über seine Geburt und Taten entstammen den Sagen aus dem Volksbuch „Ein kurzweilig Lesen von Dil Ulenspiegel...".

Auch in Erfurt trieb Till Eulenspiegel sein Unwesen; zum Leid des Adels und Klerus, denn seine Narreteien waren keineswegs dumme Streiche, sondern mit Witz und Wissen durchdacht. Damit war er dem gemeinen Volk des Mittelalters weit überlegen, das sich nicht selten von seinen Machthabern blenden ließ. Seine Streiche wirkten dann umso schelmischer und witziger.

Dank der heute in Mecklenburg-Vorpommern lebenden Erfurter Bildhauerin Anke Besser-Güth ziert das Erfurter Stadtbild seit 2001 dieses minimalistische und schöne Denkmal. Bezugnehmend auf eine Sage, in der erzählt wird, wie Till Eulenspiegel in Erfurt einem Esel in einem alten Psalter lesen lehrte, gestaltete sie diese Skulptur, die sich hinter dem Rathaus befindet.

Der Standort wurde nicht zufällig gewählt, befindet sich doch dort auch das „Haus zur Narrenschelle", das seit dem Jahre 2000 der Erfurter Karnevalsgesellschaft gehört.
 
Zu sehen ist eben jene in der Sage beschriebene Begebenheit, nach der der niederdeutsche Schelm den Gelehrten einen Bären bzw. einen Esel aufband. Eulenspiegel hockt auf einer Säule und unter ihm sieht man den Kopf des Esels über ein Buch gebeugt, als wenn dieser lesen würde. zur Sage

 

 

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Teaserfoto: Anette Huber-Kemmesies // weitere Fotos: Tina Romstedt 

Eulenspiegel-Denkmal

An der Stadtmünze 4-13
99084 Erfurt

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