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Der im Dienste des preußischen Königs stehende, pflichtbewußte und-treue Bauherr Karl Friedrich Schinkel blickt auf sein Leben. Faszinierender Roman von Christoph Werner.

Müffling-Grabmal

Müffling-Grabmal

Christine Albach

Müfflings Grabmal im Brühler Garten
Müfflings Grabmal im Brühler Garten

Einem Mann, der in seinem Leben Großes geleistet hat, wird oft ein Denkmal gesetzt. So auch im Fall von Freiherr Friedrich Karl Ferdinand von Müffling preußischer Militärfeldmarschall, Militärschriftsteller und Geodät (1775–1851). Unter anderem war er an der Schlacht bei Leipzig und dem Feldzug gegen Napoleon 1815 beteiligt. 1847 wurde er auf seinen Wunsch hin entlassen. Er erhielt den Titel eines Generalfeldmarschalls und als Geschenk die Domäne Wandersleben. Er ließ sich in Erfurt nieder und lebte dort, bis er am 16. Januar 1851 starb.

Im Brühler Garten, zu Müfflings Zeit noch ein Friedhof, ist heute sein Grabmal zu finden. Zwei Jahre nach Müfflings Beisetzung errichtete Friedrich August Stüler (1800–1865), ein Schüler von Karl Friedrich Schinkel, auf Müfflings Grab einen dreiseitig offenen dorischen Tempel – ein klassizistisches Grabmal.

Büste Müfflings an der Rückwand des Grabmals
Büste Müfflings an der Rückwand des Grabmals

 

Auf der Rückwand befindet sich eine Konsole, auf der eine überlebensgroße Büste Müfflings platziert wurde. 1951 wurde diese Büste allerdings entfernt. Erst seit 2000 erinnert das sanierte Grabmal mit Büste wieder an den Erfurter Ehrenbürger, der Träger des Schwarzen Adlerordens (höchster preußischer Orden) mit Brillianten war.

 

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Fotos: Tina Romstedt

Müffling-Grabmal

Brühler Garten
99084 Erfurt

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